Häufige Fragen zu Wartenbergrad
Das Wartenbergrad (auch Wartenberg-Pinwheel) ist ein medizinisches Instrument mit einem gezackten, drehbaren Metallrad. Ursprünglich wurde es in der Neurologie zur Prüfung von Hautsensibilität und Schmerzempfindlichkeit entwickelt. Heute findet es zudem im BDSM- und Fetischbereich Anwendung zur Erzeugung von Nadelreizen und Sinnesstimulation.
Das Empfinden hängt stark vom ausgeübten Druck und der Körperstelle ab. Bei leichtem Druck erzeugt das Rad ein prickelndes, leicht stechendes Gefühl, das oft als angenehm empfunden wird. Bei stärkerem Druck intensiviert sich der Schmerzreiz.
Das Rad wird mit kontrolliertem, leichtem Druck über die intakte Haut gerollt. Empfindliche Zonen wie Augen, Schleimhäute oder verletzte Hautstellen sind auszusparen. Vor und nach der Nutzung muss das Instrument gründlich gereinigt und desinfiziert werden.
Edelstahl ist das ideale Material für ein Wartenbergrad. Es ist langlebig, hygienisch, rostfrei und lässt sich problemlos mit Desinfektionsmitteln oder durch Auskochen reinigen.
Bei normaler Nutzung durch sanftes Abrollen verletzt das Wartenbergrad die Haut in der Regel nicht. Zu starker Druck oder ein Verkanten des Rades kann jedoch zu Kratzern, Rötungen oder kleinen Hauteinrissen führen.
Das Instrument wurde vom deutsch-amerikanischen Neurologen Robert Wartenberg entwickelt. Es diente in der Medizin als einfaches Diagnosewerkzeug, um Nervenreaktionen und Schmerzgrenzen der Haut zu testen.
Nach jedem Gebrauch sollte das Instrument mit warmem Wasser und mildem Seifenreiniger gewaschen werden. Danach ist eine Behandlung mit einem geeigneten Haut- oder Flächendesinfektionsmittel erforderlich, um Bakterien und Keime vollständig zu beseitigen.
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