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Morgenlatte, die morgendliche Erektion

Das Auftreten einer steifen Erektion beim Mann nach dem Erwachen, umgangssprachlich als Morgenlatte oder Morgenständer bekannt, ist ein ganz normales Ereignis. Fernarzt liefert Einblicke in die Gründe für dieses Phänomen, das darauf zurückzuführen ist, dass das männliche Geschlechtsorgan sich mit Blut füllt. Dieser Prozess ist relativ simpel und gehört zu den normalen körperlichen Funktionen. Die genauen Ursachen für die morgendliche Erektion sind unter Wissenschaftlern noch nicht abschließend geklärt. Die überzeugendste Erklärung sieht einen physiologischen Prozess während der REM-Schlafphase (auch Traumphase genannt) als Auslöser, der eine zufällige und allgemeine Überaktivität der für die Erektion zuständigen Nerven verursacht. Männer erleben in der Regel drei bis fünf Erektionen pro Nacht, die ohne sexuelle Stimulation oder Ejakulation auftreten. Gelegentlich kann dies geschehen, besonders wenn seit dem letzten Samenerguss einige Zeit vergangen ist. Wenn eine dieser Erektionen in die Aufwachphase fällt, spricht man von der morgendlichen Erektion. Da die Anzahl und Dauer der REM-Phasen in den frühen Morgenstunden steigt, erhöht sich auch die Chance auf eine Morgenlatte.

Die Unkontrollierbarkeit der Erektion

Die Fähigkeit, das Auftreten einer Erektion oder einer Morgenlatte zu steuern oder zu kontrollieren, entzieht sich oft dem Willen des Mannes. Dies liegt daran, dass Erektionen vorrangig durch das autonome Nervensystem ausgelöst werden, über das wir keine bewusste Kontrolle haben. Es kann lediglich durch sexuelle Reize beeinflusst werden, und selbst das nicht immer zuverlässig. Viele Männer finden es problematisch, wenn es zu ungewollten Erektionen kommt, nicht nur nachts, sondern auch tagsüber, selbst wenn sie mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind und keine sexuellen Gedanken haben.

Die Bedeutung des Ausbleibens der Morgenlatte

Das Fehlen einer morgendlichen Erektion ist nicht zwangsläufig ein Anzeichen für eine erektile Dysfunktion oder eine andere Störung. Oft ist der Schlafzyklus so verschoben, dass das Aufwachen nicht in eine REM-Phase fällt. Solange keine weiteren Probleme vorliegen, besteht kein Grund zur Sorge. Bei anhaltender Besorgnis können phallographische Untersuchungen im Schlaflabor durchgeführt werden, um Schlaferektionen zu überwachen. Umgekehrt kann das Vorhandensein von morgendlichen Erektionen bei gleichzeitigen Erektionsproblemen körperliche Ursachen ausschließen und auf psychogene Faktoren hinweisen.

Gesundheitsrisiken der Morgenlatte

Die morgendliche Erektion ist an sich nicht gefährlich und deutet vielmehr auf ein gesund funktionierendes Organ hin. Sollte sie jedoch über einen längeren Zeitraum nicht abklingen, ist es wichtig, umgehend ärztliche Hilfe oder eine urologische Notaufnahme aufzusuchen. Dies gilt für jede anhaltende Erektion, unabhängig von der Tageszeit. Die langfristigen Folgen eines Priapismus, einer pathologischen Dauererektion, können schwerwiegend sein, weshalb ein schnelles Handeln geboten ist. Diese Situation ist nicht mit den Effekten von erektionsfördernden Medikamenten vergleichbar.

Vorkommen der Morgenlatte bei Frauen

Auch Frauen können während der REM-Schlafphase nächtliche genitale Erregungen erfahren, die jedoch weniger auffällig sind als bei Männern. Entgegen einiger Mythen besteht kein direkter Zusammenhang zwischen nächtlichen Erektionen und einer vollen Blase. Untersuchungen haben gezeigt, dass Erektionen auch nach dem Entleeren der Blase bestehen bleiben können.