Männer lassen Kuschelsex über sich ergehen

Frauen lieben ihn, doch die Männer lassen den Kuschelsex nur über sich ergehen, damit sie ihre Ruhe davon haben, denn die softe Variante bringt die Männer nicht wirklich auf Touren – so lautet zumindest der Volksmund. Heutzutage ist es zwar so, dass immer mehr Männer Gefallen am Kuschelsex finden und vor allem die sanften Streicheleinheiten schätzen, doch trotzdem ärgert es die meisten, den letzten Schritt dabei nicht gehen zu können. Wenn die streichelnden Liebkosungen überwiegen, ist die Folge, dass die Lust dadurch automatisch auf der Strecke bleibt. Und es ist nun einmal Fakt, dass der Großteil der Männer auf übermäßige Zärtlichkeiten und Nähe eher mit Langeweile reagiert, statt den Frauen dafür mit Leidenschaft entgegenzukommen. So stellt sich also die Frage, weshalb es nach wie vor in jedem Mann einen kleinen Neandertaler gibt, der aggressiven Sex bevorzugt, damit er richtig in Schwung kommt – vor allem im Bereich des Schlafzimmers.

Männer sind visuell eingestellt


Die Natur hat es so eingerichtet, dass jeder Mann das Bedürfnis hat, seinen Trieb zu folgen und sich deshalb nicht allzu lang mit Liebkosungen und Kuscheln aufhält, weil für stundenlange Schmusereien einfach keine Zeit ist. Deshalb ist nächtelanges Petting aus der Sicht des Mannes alleine schon in seinem Urinstinkt negativ verankert. Sobald ein Mann Zärtlichkeiten austauscht, hat er zumeist ein konkretes Ziel und am liebsten ist es ihm sowieso, wenn es gleich zum Sex kommt, anstatt sich mit langen Streicheleinheiten aufzuhalten. Dabei kommt es ihm nicht darauf an, ob er der Geber oder der Empfänger ist. Das soll nicht heißen, dass die Welt der Männer generell als gefühlskalt zu bezeichnen wäre, sondern das männliche Geschlecht ist ganz einfach nur anders gepolt als das weibliche. Frauen bevorzugen den direkten Kontakt und sind auf Geräusche und Bewegungen fixiert, sowie auf Gefühle und Gerüche. Währenddessen funktioniert der Mann viel genitaler und visueller, denn er isst sozusagen mit den Augen.