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Candaulismus - Der Reiz des Zusehens

Wenn Menschen nach ihren sexuellen Neigungen gefragt werden, ist nicht immer mit einer ehrlichen Antwort zu rechnen. Jedoch offenbaren ihre Online-Suchanfragen eine unverblümte Wahrheit. Eine dieser Wahrheiten ist das auffällig hohe Interesse an Candaulismus, auch unter dem Begriff "Cuckold" bekannt. Aber was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen und warum ziehen sie so viel Aufmerksamkeit auf sich?

Die Essenz von Candaulismus und Cuckolding

Candaulismus, im Volksmund als Cuckolding bekannt, beschreibt eine sexuelle Praxis, bei der ein Mann dabei zusieht, wie seine Partnerin sexuelle Aktivitäten mit einer anderen Person ausführt. Diese Vorstellung wirkt auf den sogenannten "Cuckold" äußerst erregend. Die Popularität dieser Praxis wurde durch die Forschung der amerikanischen Neurowissenschaftler Sai Gaddam und Ogi Ogas bestätigt, die herausfanden, dass Cuckolding zu den am häufigsten gesuchten sexuellen Vorlieben im Internet zählt. Ihre Analyse von 55 Millionen Suchanfragen ergab, dass neben Pornografie auch zahlreiche Anzeigen von Paaren zu finden sind, die nach Partnern für Cuckolding suchen. Eine verwandte Spielart ist das "Wifesharing", bei dem die sexuelle Begegnung auch zu dritt stattfinden kann, was ebenfalls an Beliebtheit gewinnt.

Die Anziehungskraft von Cuckolding

Die Frage, warum der Gedanke an Sex mit einem Dritten, während der Partner zuschaut, so anziehend wirkt, lässt sich sogar biologisch beantworten. Gaddam und Ogas führen das Phänomen auf die "Spermienkonkurrenz" zurück, bei der Männer unter dem Druck der Konkurrenz mehr Spermien produzieren, um ihre Chancen auf Fortpflanzung zu erhöhen. In Cuckold-Pornografie wird der Liebhaber oft als besonders potent dargestellt, was die Vorstellungskraft anregt und den Wunsch verstärkt, den eigenen Partner nach einem vermeintlichen Seitensprung umso leidenschaftlicher zu begehren. Dieses Szenario kann auch nach realen Konflikten oder Betrugssituationen den Wunsch nach intensiverem sexuellen Kontakt steigern.

Cuckqueens: Candaulismus aus weiblicher Perspektive

Obwohl Cuckolding häufig mit Männern assoziiert wird, gibt es auch Frauen, die Gefallen an der Rolle der Beobachterin finden, bekannt als Cuckqueens. Für sie spielt die biologische Komponente der Spermienkonkurrenz keine Rolle, stattdessen sind es psychologische Aspekte wie Dominanz und Eifersucht, die diese Praxis reizvoll machen.

Andere verborgene sexuelle Vorlieben

In ihrer Studie deckten Gaddam und Ogas weitere verborgene sexuelle Wünsche auf. Sie stellten fest, dass Männer nicht unbedingt den stereotypen Vorstellungen von Attraktivität folgen, sondern sich eher zu Frauen mit Kurven hingezogen fühlen, die sogar älter sein können als sie selbst. Während Frauen sich durch erotische Gedanken stimulieren lassen, sind Männer stärker visuell orientiert. Interessanterweise ist die Besessenheit von der Penisgröße hauptsächlich ein männliches Phänomen, während Frauen diesem Aspekt weniger Bedeutung beimessen.